Patentrecherche-Schulung und individuelles Training

Wozu dient eine Patentrecherche-Schulung?

Patente sind die umfassendste und zugänglichste Quelle für technisches Wissen. Bei einer Patentrecherche-Schulung lernen Sie neben den Grundlagen von Patentdatenbanken und deren Suchsprache vor allem die systematische Herangehensweise bei einer Patentrecherche. Am Anfang jeder Recherche steht zunächst die Merkmalsanalyse, um die technischen Merkmale der Erfindung genauer herauszuarbeiten. Mit Hilfe dieser Merkmale wird im Folgenden der Suchstring für die Recherche aufgebaut. Dabei müssen die richtigen Schlagworte und Patentklassen gefunden und miteinander kombiniert werden.

Aufbau der Recherche

Eine Patentrecherche ist wesentlich komplexer als eine Google-Suche, denn Sie wollen einzelne Schutzrechte aus einer Sammlung von über 100 Millionen Dokumenten finden, die eine ganz bestimmte Kombination mehrerer technischer Merkmale aufweisen. Für den Erfolg und die Qualität der Recherche entscheidend ist es, nicht nur die einzelnen Merkmale genau zu definieren, sondern jedes dieser Merkmale jeweils passend in einen Suchstring umzusetzen. Dafür müssen Sie die richtigen Schlagworte und Patentklassen finden und in geeigneter Weise miteinander kombinieren.

Merkmalsanalyse

Am Beginn jeder Recherche steht zunächst das grundlegende technische Verständnis der Funktionsweise einer patentierten Erfindung. Mit diesem Verständnis wird es möglich, die für die Recherche wichtigen Aspekte zu erkennen und in der sogenannten Merkmalsanalyse genauer auszuarbeiten. Die Merkmalsanalyse dient als Basis, um damit im Folgenden die Suchstrings für die Recherche zu erstellen. Mit diesen Suchstrings werden in Patentdatenbanken Suchanfragen durchgeführt und Trefferlisten erzeugt.

Patentklassifikation

Die Internationale Patentklassifikation (IPC) ist seit ihrer Einführung 1975 ein wichtiges Hilfsmittel für Patentrechercheure. Sie ermöglicht eine hierarchische Gliederung der technischen Fachgebiete durch die Patentämter in mehr als 70.000 Haupt- und Untergruppen. Mit der Cooperative Patent Classification (CPC) wurde 2013 vom Europäischen Patentamt eine neue und noch feiner untergliederte Klassifikation eingeführt. Die CPC ermöglicht gegenüber der IPC eine gezieltere Recherche, hat aber den Nachteil, dass sie nicht von allen Patentämtern unterstützt wird und nicht für alle Schutzrechte vergeben ist.

Patentdatenbanken

Mehr als 100 Millionen Schutzrechte wurden weltweit veröffentlicht und jährlich kommen über 4 Millionen neue hinzu. Um hier den Überblick zu behalten, wird die Patentliteratur von Anbietern in Patentdatenbanken recherchierbar aufbereitet. Dabei gibt es kostenlose, frei zugängliche Datenbanken von Patentämtern, z.B. Espacenet (EPO) oder Depatisnet (DPMA). Dem gegenüber stehen kostenpflichtige Datenbanken kommerzieller Anbieter, die einen größeren Funktionsumfang und Komfort aufweisen, z.B. die Datenbank Patbase von Minesoft Ltd.

Bedarf an einer Patentrecherche-Schulung oder einem individuellen Training?

Wenn Sie Interesse an einer Patentrecherche-Schulung oder einem individuellen Training haben, dann nehmen Sie bitte Kontakt mit mir auf. Gerne erstelle ich Ihnen ein Angebot und informiere Sie über die nächsten Termine.

Per Email an u.spadaccini@infovida.de, per Telefon unter 07121 506442 oder über das Kontaktformular.

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