Professionelle Patentrecherche

Patente stellen eine umfassende Quelle technischen Wissens dar und sind für die Patentrecherche in Datenbanken gut recherchierbar aufbereitet. Die Herausforderung bei Patentrecherchen besteht darin, in dem riesigen Datenbestand von mehr als 100 Millionen Erfindungen genau die passenden Patente zu finden. Professionelle Patent-Datenbanken bieten neben einer detaillierten Suchsprache für die Recherche ein fein untergliedertes Klassifikationssystem und nützliche Analysetools. Darüber hinaus gibt es auch kostenlose Angebote der Patentämter, wie Depatisnet oder Espacenet.

Für die erfolgreiche Recherche nach Patenten sind eine an das Thema angepasste Herangehensweise und die entsprechende Rechercheerfahrung sehr wichtig. Seit 1996 recherchiere ich für Mittelständler, Patentanwälte und Recherchebüros in den Fachgebieten Physik, Messtechnik, Informationstechnik und Konsumgüter.

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Patentrecherche zum Stand der Technik

Eine Recherche nach Patenten zum Stand der Technik liefert Ihnen eine Übersicht der wichtigsten Patentveröffentlichungen zu einem technischen Fachgebiet. Dies ist für die Produktentwicklung hilfreich, um frühzeitig von neuen technischen Lösungen zu erfahren und um bereits patentierte Lösungen zu umgehen. Eine Stand-der-Technik-Recherche dient auch dazu, die Neuheit und die erfinderische Höhe einer Innovation zu beurteilen. So können Sie abschätzen, ob sich der Aufwand für eine Patentanmeldung zu einer Erfindung lohnt.

Patentrecherche-Schulung

Bei einer Patentrecherche-Schulung lernen Sie neben den Grundlagen von Patent-Datenbanken und deren Suchsprache auch die Herangehensweise bei einer Patentrecherche. Am Anfang jeder Recherche steht zunächst die Merkmalsanalyse, um die technischen Merkmale der Erfindung genau herauszuarbeiten. Mit Hilfe dieser Merkmale wird im Folgenden der Suchstring für die Recherche aufgebaut. Dabei müssen die richtigen Schlagworte und Patentklassen gefunden und miteinander kombiniert werden.

Einspruchsrecherche und Nichtigkeitsrecherche

Eine Patentrecherche nach Einspruchsmaterial richtet sich gegen erteilte Patente, die eigenen Entwicklungen im Wege stehen oder die Gegenstand einer Patentverletzungsklage sind. Bei einer Einspruchsrecherche wird nach Dokumenten gesucht, die vor dem Prioritätsdatum des Einspruchspatents veröffentlicht wurden. Wenn nachgewiesen wird, dass die in den Ansprüchen patentierten Merkmale bereits zuvor bekannt waren, dann kann die Rechtsbeständigkeit des Patents angefochten werden. Recherchiert wird dabei immer weltweit und je nach Fachgebiet kann es sinnvoll sein, die Patentrecherche nach Einspruchsmaterial auch auf Nicht-Patentliteratur auszudehnen. Während der Einspruchsfrist eines Patents kann bei dem erteilenden Patentamt Einspruch eingelegt werden, nach dem Ablauf der Einspruchsfrist muss eine Nichtigkeitsklage erfolgen.

Freedom-to-operate-Recherche (FTO)

Die Freedom-to-operate-Recherche ist die anspruchsvollste Variante unter den Recherchen. Das Ziel ist es, alle entgegenstehenden Schutzrechte Dritter zu einer Produktentwicklung zu ermitteln. Je genauer die Produktmerkmale bereits bekannt sind, desto zielgerichteter kann die Recherche erfolgen. Da in der Praxis die Weiterentwicklung von Produkten meist kontinuierlich erfolgt, genügt es sich bei der Recherche auf die neuen und innovativen Merkmale zu konzentrieren. Ganz besonders wichtig bei dieser Recherche nach entgegenstehenden Patenten ist die vollständige Ermittlung aller Schutzrechte, denn bereits ein einziges übersehenes Dokument kann zu einer Patentverletzungsklage führen. Die Freedom-to-operate-Recherche ist in der Regel mit einer weitergehenden Analyse der aufgefundenen Schutzrechte durch einen Patentanwalt verbunden.

Interesse an einer Patentrecherche?

Wenn Sie eine professionelle Patentrecherche benötigen oder an einer Beratung zur Vorgehensweise bei einer Patentrecherche interessiert sind, dann nehmen Sie bitte Kontakt mit mir auf. Gerne erstelle ich Ihnen ein unverbindliches Angebot. Selbstverständlich bleiben alle Informationen vertraulich und es kann eine Vertraulichkeitsvereinbarung abgeschlossen werden.

Per Email an u.spadaccini@infovida.de, per Telefon unter 07121 506442 oder über das Kontaktformular.

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